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Aktuelle Veranstaltungen

Hier finden Sie aktuelle Termine und Veranstaltungsorte. Diese werden auch auf den Social Media-Kanälen von Wissenschaft im Dialog veröffentlicht. 

Fishbowl-Diskussion: (Un)sichtbare Barrieren im öffentlichen Raum: Was bedeutet Mobilität für Gleichberechtigung, Teilhabe und Zugang?

(Un)sichtbare Barrieren im öffentlichen Raum: Was bedeutet Mobilität für Gleichberechtigung, Teilhabe und Zugang?

Termin: Donnerstag, 18. April 2024, 19:00 Uhr
Ort: Verkehrsmuseum Dresden, Augustusstraße 1, 01067 Dresden
Anmeldung: https://eveeno.com/barrierefreiheit-dresden 
Teilnahmegebühr: frei

Der öffentliche Raum ist für alle da – oder etwa nicht? Das Gleichheitsrecht im Grundgesetz und auch die UN-Behindertenrechtskonvention zielen darauf ab, Menschen mit Behinderungen Gleichberechtigung in allen Lebensbereichen zu gewähren. Niemand darf aufgrund von körperlichen Einschränkungen oder persönlichen Umständen benachteiligt oder gar ausgeschlossen werden. Doch im Alltag sieht die Realität oft anders aus: Überall finden sich sichtbare oder unsichtbare Barrieren - seien es Stufen, enge Gehwege, fehlende Leitsysteme oder komplizierte Texte. Noch immer wird Menschen so der Zugang zur Gesellschaft erschwert. Das kann alltägliche Dinge wie den Einkauf im Supermarkt betreffen, aber auch die politische Beteiligung. Wenn Rathäuser nicht barrierefrei zugänglich sind oder Wahlprogramme nicht in leichter Sprache erscheinen, wird Menschen mit Behinderung die politische Teilhabe erschwert. Und auch Eltern mit Kinderwagen, ältere Menschen oder Menschen mit wenig Deutschkenntnissen werden benachteiligt. 

Die Veranstaltung widmet sich Fragen rund um Mobilität und Gleichberechtigung im öffentlichen Raum: Welche Barrieren im öffentlichen Raum erschweren die Mobilität und Teilhabe und wie können diese abgebaut werden? Welche Rolle spielen Politik, Stadtplanung und Zivilgesellschaft?

Im Rahmen der Diskussion lädt Wissenschaft kontrovers alle Interessierten ein, sich aktiv über die Herausforderungen und Lösungsansätze für eine inklusive Gestaltung des öffentlichen Raums auszutauschen. 

Mit dabei sind: 

Jan Schmalfuß-Schwarz, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Angewandte Informatik, Professur für Mensch-Computer Interaktion, der Technischen Universität Dresden

Sören Haak, Sozialpädagoge und Mitgründer des Blogs und Netzwerks "Neustad(t)raum" 

Carolina Kolodziej, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der Fakultät für Architektur, Professur für Sozial- und Gesundheitsbauten, der Technischen Universität Dresden

Thomas Naumann, Fachplaner und Berater für Barrierefreies Bauen bei der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen e.V.

Moderation: Andrea Schöne, freie Journalistin und Moderatorin

Barrierefreiheit: Das Verkehrsmuseum bietet einen barrierefreien Zugang. Außerdem werden Gebärdensprachdolmetscherinnen zur Verfügung stehen. Bei speziellen Bedürfnissen oder Fragen kontaktieren Sie uns bitte unter wissenschaftsjahre@w-i-d.de oder telefonisch unter 030 2062 295-24. Wir sind hier, um zu helfen!

Weitere Informationen zur Barrierefreiheit des Veranstaltungsortes: https://www.verkehrsmuseum-dresden.de/de/barrierefreiheit-im-museum 

Fishbowl-Diskussion: Hindernisse im Alltag. Warum ist es wichtig, dass alle Menschen überall dabei sein können? (Leichte Sprache)

Fishbowl-Diskussion: Hindernisse im Alltag. Warum ist es wichtig, dass alle Menschen überall dabei sein können? (Leichte Sprache)

Wann? Donnerstag, 18. April 2024, um 19:00 Uhr
Wo? Im Verkehrsmuseum Dresden, Augustusstraße 1, 01067 Dresden
Wie? Wir reden in einer großen Runde. Jeder darf mitreden.
Anmelden? https://eveeno.com/barrierefreiheit-dresden 
Kosten? Es ist kostenlos.

Es gibt Regeln, die sagen, dass alle Menschen gleich wichtig sind. Diese Regeln sollen helfen, dass Menschen mit Behinderungen überall dabei sein können. Aber manchmal gibt es Hindernisse. Einige Hindernisse kann man sehen, wie Stufen. Andere nicht, wie schwere Wörter.

Wir sprechen darüber, was es schwer macht, überall dabei zu sein. Wir besprechen, welche Hindernisse es gibt. Und wir überlegen, wie diese Hindernisse abgebaut werden können. Es geht auch darum, was die Politik besser machen kann. Und wir sprechen über die Erfahrungen und Geschichten von Menschen. Alle Besucher und Besucherinnen können mitreden. 

Wer ist dabei?

Jan Schmalfuß-Schwarz, der viel über Computer und wie Menschen Computer nutzen weiß. 

Sören Haak, der die Neustadt in Dresden für alle Menschen besser gestalten möchte. 

Carolina Kolodziej und Thomas Naumann, die beide viel über Bauen und Häuser wissen. Sie beschäftigen sich mit der Frage, wie Häuser und Städte mit weniger Barrieren gebaut werden können. 

Andrea Schöne führt durch das Gespräch.

Darf man nichts mehr sagen? Eine Diskussion über 'Cancel Culture', Meinungsfreiheit und diskursive Grenzen

Darf man nichts mehr sagen? Eine Diskussion über 'Cancel Culture', Meinungsfreiheit und diskursive Grenzen

Termin: Donnerstag, 25. April 2024, 19 Uhr  
Veranstaltungsort: Haus der Wissenschaft, Braunschweig
Anmeldung: https://eveeno.com/meinungsfreiheit-braunschweig 
Teilnahmegebühr: frei 

Immer mehr Menschen haben das Gefühl “nichts mehr sagen zu dürfen”. Schlagworte wie “Cancel Culture” oder “Denkverbote” sollen auf eine vermeintliche Unterdrückung der Meinungsfreiheit aufmerksam machen. Aber sind diese Klagen berechtigt? Werden bestimmte Ansichten, Personen und Gruppen “gecancelt”? Und wer ist tatsächlich von Diskriminierung, Einschüchterung und Shitstorms betroffen? 

Die Diskussionsrunde möchte die Bedeutung der Sprache hinterfragen und eine differenzierte Betrachtung weitab von polarisierenden Begrifflichkeiten ermöglichen. Dabei geht es auch darum, inwiefern eine verantwortungsbewusste Kommunikationskultur auf Diskriminierung aufmerksam machen kann, welche Verantwortung die Medien tragen und wie ein konstruktiver Dialog aussehen kann. 

Im Rahmen des Fishbowl-Formats sind alle Interessierten eingeladen, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen und ihre eigenen Erfahrungen und Lösungsvorschläge einzubringen. 

Diskutieren Sie mit unseren Expert*innen:

  • Prof. Dr. Annika Schach, Soziologin, Sprachwissenschaftlerin und Professorin an der Hochschule Hannover
  • Sara Zorlu, Architektin und Referentin für Diversität, Nachhaltigkeit und Feminismus
  • Torben Scholles, Mitglied des Chaoskollektivs an der Technischen Universität Braunschweig
  • Thomas Kronschläger, Germanist an der TU Braunschweig. 

Die Moderation übernimmt Türkân Deniz-Roggenbuck.

Barrierefreiheit: Der Veranstaltungsort ist barrierefrei. Bei speziellen Bedürfnissen oder Fragen kontaktieren Sie uns bitte unter wissenschaftsjahre@w-i-d.de oder telefonisch unter 030 2062 295-24.

Zwischen freier Meinungsbildung und Manipulation – KI im Superwahljahr 2024

Zwischen freier Meinungsbildung und Manipulation – KI im Superwahljahr 2024

Termin: Dienstag, 7. Mai 2024, 18 Uhr 
Ort: acatech Forum – Haus B, Karolinenplatz 4, 80333 München
Anmeldung: acatech.de 
Teilnahmegebühr: frei

KI-Algorithmen beeinflussen zunehmend, welche Informationen uns in Sozialen Medien angeboten werden und auf welche wir letztendlich zugreifen. Vielen Menschen ist diese Vorauswahl nicht bewusst, sie hat aber erhebliche Auswirkungen auf die Meinungsbildung. Gleichzeitig ermöglichen generative KI-Systeme Desinformation, da sich auf überzeugende Weise z. B. gefälschte Texte, Videos oder Bilder (Deep Fakes) erstellen lassen. Was bedeutet das für die politische Meinungsbildung – besonders in einem Jahr wie dem “Superwahljahr” 2024, in dem unter anderem die Europawahl, drei Landtagswahlen in Deutschland sowie Wahlen in den USA und Indien stattfinden?

In einer gemeinsamen Veranstaltung von acatech, der Plattform Lernende Systeme (PLS) und der Debattenreihe Wissenschaft kontrovers von Wissenschaft im Dialog diskutieren wir anlässlich des Wissenschaftsjahres 2024 – Freiheit mit Experten folgende Fragen: Welche Gefahren der Manipulation und Desinformation sind mit KI-Systemen verbunden? Tragen KI-basierte Empfehlungsalgorithmen zur Entstehung von „Filterblasen“ bei? Wie lassen sich Fake News erkennen? Bieten KI-Algorithmen auch Chancen für eine verbesserte Informationsversorgung und den öffentlichen Diskurs?

Darüber diskutieren:

  • Lutz Mache, Government Affairs and Public Policy Manager, Google
  • Prof. Dr. Christoph Neuberger, Freie Universität Berlin und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Weizenbaum-Instituts für die vernetzte Gesellschaft | Mitglied acatech und Plattform Lernende Systeme
  • Prof. Dr.-Ing. Ahmad-Reza Sadeghi, Head of System Security Lab, Technische Universität Darmstadt, Mitglied acatech und Plattform Lernende Systeme

Moderation: Fritz Espenlaub, Journalist